MiniBike & PocketBike Cup

Das Fahrrad ist dir zu langsam, für einen Motorroller bist du noch zu jung?

Motorsport weckt dein Interesse und du möchtest für wenig Geld testen, ob du für den Bike-Sport geeignet bist?

Erfahre mehr über unsere Einsteigerserien für kleine Racer:

PocketBike

Der ADAC Pocket Bike Cup ist die frühestmögliche Einstiegsklasse des ADAC in den Motorrad Straßenrennsport. Hier können junge Talente ab 6 Jahren mit dem Motorrad-Rennsport beginnen.

Während der Saison werden zwischen 7 und 9 Veranstaltungen mit jeweils zwei Wertungsläufen durchgeführt.
Am Anfang des Jahres findet ein Einführungslehrgang statt, bei dem die Fahrer auf die Saison vorbereitet werden.

Gefahren wird im gesamten Bundesgebiet in der Regel auf Kartbahnen. Der ADAC Pocket Bike Cup findet im Rahmen des ADAC Mini Bike Cups statt.

Das Motorrad ist eine rund 4 PS starke Miniaturausgabe einer großen Rennmaschine, die für die kleinen Nachwuchspiloten besonders geeignet ist.
Im ADAC Pocket Bike Cup sind nur Pocket Bikes des Herstellers POLINI zugelassen. Die Motorräder wiegen etwa 20 Kilogramm.
Das Pocket Bike und das notwendige Equipment musst du dir selbst besorgen.
Verschiedene Hersteller und Händler gewähren Sonderkonditionen für ADAC Pocket Bike Cup Teilnehmer.

Die Einschreibegebühr beträgt 500.- Euro inkl. MwSt. – hierin sind der Einführungslehrgang, alle Nenngelder zu den Veranstaltungen, sowie die gesamte und umfassende Betreuung während der Saison enthalten. Diese Betreuung umfasst einen Serienbetreuer, einen Fahrerbetreuer und einen technischen Kommissar.

Gaststarts sind bis zu einem Alter von 11 Jahren möglich.

Der ADAC Pocket Bike Cup wird durch Seriensponsoren unterstützt, die es möglich machen, den Nachwuchs zu günstigen Konditionen mit dem Rennsport vertraut zu machen.

2026 sind folgende Jahrgänge festgelegt:
Jahrgänge 2016 - 2020

Zugelassene Motorräder:
POLINI 910 CARENA

Veranstaltungen:
Während der Saison werden voraussichtlich 9 Veranstaltungen mit jeweils zwei Wertungsläufen durchgeführt.

Für Neueinsteiger ist die Teilnahme am Einführungslehrgang vorgeschrieben.

MiniBike

Das Konzept des ADAC Mini Bike Cup hat sich bewährt und die beliebte Nachwuchsserie geht in die nächste Runde. Für viele Fahrerinnen und Fahrer war der ADAC Mini Bike Cup der erste Schritt in die Motorrad-Weltmeisterschaft.

Der ADAC Mini Bike Cup ist die Einstiegsklasse in den Motorrad-Straßenrennsport. Hier können junge Talente zwischen 8 und 14 Jahren zeigen, was in Ihnen steckt.

Während der Saison werden je nach Leistungsklasse bis zu neun Veranstaltungen mit jeweils zwei Wertungsläufen durchgeführt. Am Anfang des Jahres findet ein Einführungslehrgang statt, bei dem die Fahrer auf die Saison vorbereitet werden. Gefahren wird in der Regel im gesamten Bundesgebiet auf Kartbahnen.

  • Anfänger starten ab 8 Jahren mit der Ohvale GP-0 110 4 Speed.
  • Die nächsthöhere Klasse, die Fahrer ab 10 Jahren zulässt, fährt auf der Ohvale GP-0 160 4 Speed.
  • Die höchste Klasse fährt ab 12 Jahren auf der Ohvale GP-2 190 Daytona. Die Ohvale 160 und 190 Serien sind Teil der internationalen MiniGP Serie, die weltweit ausgetragen wird.


Die Einschreibung für jeweils eine Klasse beträgt 800.- Euro inkl. MwSt. – hierin sind der Einführungslehrgang, die Nenngelder zu den Veranstaltungen sowie die gesamte und umfassende Betreuung während der Saison enthalten.

Während einer Veranstaltung werden mindestens ein freies Training (je 15 Minuten), zwei Zeittrainingseinheiten (je 15 Minuten) und zwei Rennen absolviert.

MiniGP Germany 160 und 190

Die MiniGP Germany wird im Rahmen des ADAC Mini Bike Cup bei 5 Veranstaltungen mit jeweils 2 Rennen ausgeschrieben.
Grundsätzlich werden die MiniGP Klassen bei allen Veranstaltungen des ADAC Mini Bike Cup ausgeschrieben und mit deiner Einschreibung in den ADAC Mini Bike Cup bist du auch zu allen MiniGP Germany Veranstaltungen genannt. 
Das bedeutet, dass du in 2 Wertungen eingeschrieben bist und sowohl für die ADAC Mini Bike Cup Punkte sammelst und du somit auch die Chance hast, am MiniGP Weltfinale in Valencia teilzunehmen.

Weitere Informationen zur FIM MiniGP Germany  >>

 

weitere Informationen zu PocketBike & MiniBike:

 
 

Judith Vietze
T  069 66 07 86 03
sport  @  hth.adac.de

 

 

 

Rennkalender ADAC Mini- und Pocket Bike Cup 2026

TerminOrt
04./05.04.2026  Auftakttraining Motorsport Arena Oschersleben
18.04.2026  Cheb (CZ)
02.05.2026  Wittgenborn
16./17.05.2026  Faßberg
30.05.2026  Templin
27.06.2026  Motorsport Arena Oschersleben
18.07.2026  Harsewinkel
15.08.2026  Bopfingen
29.08.2026  Mülsen
19.09.2026  Schlüsselfeld

Rennkalender FIM MotoMini Germany 2026

TerminOrt
18.04.2026  Cheb (CZ)
02.05.2026  Wittgenborn
30.05.2026  Templin
27.06.2026  Motorsport Arena Oschersleben
15.08.2026  Bopfingen

  • Einführungslehrgang Misano

    Der Moment, wenn alles beginnt

    Download per Klick auf das Bild >>

     

    Rennbericht Wittgenborn (2.5.)

    2. Lauf ADAC Mini Bike Cup – Heimspiel in Wittgenborn

    Wittgenborn, Heimrennen, große Erwartungen – und jede Menge Drama schon vor dem ersten Startsignal. Der Aufstieg in die neue Klasse, erst das zweite Rennen als Rookie, und trotzdem war klar: Hier soll geliefert werden!

    Der Freitag stand ganz im Zeichen der Suche nach dem perfekten Setup. Verschiedene Übersetzungen wurden getestet, doch das Feedback fiel noch schwer. Die Rundenzeiten schwankten, die Konstanz fehlte. Also zurück zum Bewährten – zur Standard-Übersetzung. Doch dann der Schock im vorletzten Turn: Rahmenbruch!
    Adrenalin pur im Fahrerlager. Ersatzbike aufbauen, komplett umbauen – Verkleidung, Fahrwerk, Lenker. Über vier Stunden Schrauberei bis spät in den Abend. Ein riesiges Dankeschön an Team Ron Richter für diese unglaubliche Unterstützung!

    Der Samstag begann entsprechend vorsichtig. Erstmal Gefühl für das neue Bike bekommen – und überraschend lief es gut. Vielleicht auch, weil das letzte Quäntchen Feingefühl ohnehin noch im Aufbau ist.
    Q1: 55,791 Sekunden – P2!
    Q2: Wenig freie Runden, 55,990 – Startplatz 3 in den kombinierten Zeiten.

    Die Nervosität vor Rennen 1? Gigantisch. Überholen in Wittgenborn ist bekanntlich schwierig. In der Startaufstellung noch einmal den Plan durchgesprochen, Fokus an – Ampel aus! Perfekter Start, schnelle Reaktion, die neue Maschine zieht – als Führender in Kurve 1!
    Doch die Flucht nach vorne gelingt nicht. In Runde 2 zieht Elias vorbei. Der Zweikampf entwickelt sich zur Spitzenduo-Show: Gemeinsam fahren wir 2,5 bis 3 Sekunden Vorsprung auf das Feld heraus. Überholmöglichkeiten? Fehlanzeige. Ziel: P2, nur 0,3 Sekunden Rückstand.
    Podium im zweiten Rennwochenende! Absoluter Wahnsinn! Dazu die schnellste Rennrunde.

    Rennen 2: Wieder ein guter Start, doch Jamie erwischt ihn minimal besser. P2 in Kurve 1, Elias direkt im Windschatten. In der Spitzkehre geht Elias später auf der Bremse vorbei – genau die Stelle, die mit dem größeren Bike noch Probleme bereitet. Der Anschluss reißt ab.
    Es folgt ein nervenaufreibender Kampf über 11 Runden: Franz im Nacken, kein Platz für Fehler. Runde für Runde volle Konzentration – und tatsächlich: P3 ins Ziel gebracht! Wieder schnellste Rennrunde.

    Die Enttäuschung im ersten Moment war da. Der Plan war eigentlich P1. Doch mit etwas Abstand bleibt vor allem eines: Stolz. Zweites Rennwochenende. Rookie. Zweimal Podium.

    Danke an alle, die vor Ort waren, unterstützt, angefeuert und mitgefiebert haben – das war Motorsport pur in Wittgenborn! 🏁🔥

    Rennbericht Cheb (18.4.)

    Das erste Mal auf der 110er im Rennen

    Mitte April ist recht früh für Cheb und so waren auch die Bedinungen. Zunächst feucht und kalt, dann trocken aber nicht warm. Wer Cheb kennt, weiß wie schmierig die Strecke sein kann. Also langsam in die Trainings reingeeiert. Mir fehlte komplett das Vertrauen in mich und die Reifen. Über den Tag wurde es besser und wir haben viel mit den Übersetzungen versucht. Wirklich zufrieden war ich mit dem Setup nicht. Leider hatten wir Fr Nachmittag ein technisches Problem. Papa musste gut 4h Schrauben, bis alles für Sa wieder gerichtet war. Auch am Sa waren die Bedingungen nicht gut. Auch die Zeiten vom gesamten Feld waren nicht auf hohem Niveau. Im 2. Quali haben sich dann alle überwunden und sind ihre besten Zeiten gefahren. Für mich hat es am Ende mit einer 1.07,2 für P6 gereicht. Keine gute Zeit, aber der Startplatz war ok.

    Der Start in R1 war eine Katastrophe. Ich war mächtig aufgeregt, hatte dann einen Wheelie, musste das Gas zu machen, bin in der ersten Kurve mit einem anderen Fahrer kollidiert und war letzter mit gut 3 Sekunden Rückstand. Genau davor hatte ich Angst. Aber nach vorne schauen. Ich bin über 6 Runden wieder auf P7 nach vorne gefahren, aber das vordere Feld war zu weit weg. So beendete ich das Rennen mit 12 Sekunden nach vorne und 12 Sekunden nach hinten auf P7. Viel gelernt!

    Der Start in R2 war besser. Ich konnte meine Position halten und kam auf P6 aus der ersten Kurve. Leider habe ich wieder 2-3 Runden gebraucht, um meine Top Performance abrufen zu können, und hatte so schon 3 Sekunden Rückstand auf P4/P5. Ich konnte mich über die Renndistanz wieder an das Duo vor mir ranfahren, allerdings wurde dann das Rennen nach Sturz und roter Flagge abgebrochen. So blieb es bei P6.

    Ein etwas unglückliches Wochenende, aber ich habe sehr viel gelernt. 

  • Luca Alfredo Diolosa

    Mika Fleischer

    Malic Mally

    Nick Hopp

    Leo Langlotz

    Hans Mangold