ADAC Clubsport Rallye Sprint Cup Region Mitte

NEWS

Der ADAC Clubsport Rallye Sprint Cup geht in seine dritte Saison. Es ist die Einsteiger-Serie in den Rallyesport und bietet alle Rahmenbedingungen einer nationalen Rallye. Ab sofort können sich Interessierte anmelden.

Teilnehmen können interessierte Fahrer ab Vollendung des 15. Lebensjahres bis 29 Jahre, also 2024 die Jahrgänge 2009 bis 1995. Der Einsatz als Beifahrer oder Beifahrerin ist nach Vollendung des 15. Lebensjahres (Stichtagsregelung) möglich. Darüber hinaus muss jeder Teilnehmende im Besitz mindestens einer für das Jahr 2024 gültigen DMSB C-Lizenz oder DMSB Race Card sein.

Schon am 10. März startet die Saison mit einem Sichtungslehrgang (für Fahrer) auf dem Verkehrsübungsplatz Rüthen des ADAC Westfalen. Es folgt am 1. April ein Rallye-Lehrgang (für Fahrer und Beifahrer) auf dem Nürburgring beim ADAC Mittelrhein. Erst wenn diese Schulungen erfolgreich absolviert wurden, dürfen die Neulinge auch am Cup teilnehmen.

Die ADAC Regionalclubs Hessen-Thüringen, Mittelrhein, Nordrhein, Pfalz, Saarland und Westfalen schreiben gemeinsam den
ADAC Clubsport Rallye Sprint Cup Region Mitte 2024 aus.
Die Federführung liegt beim ADAC Mittelrhein e.V.

Der Rallyesprint Cup ist eine ideale Einsteigerserie in den Rallyesport und wird seit 2022 als ADAC Meisterschaft in den Regionen Nord / Mitte / Süd ausgetragen. An verschiedenen Veranstaltungstagen und -orten finden Läufe statt, die unterschiedlichste Charakteristiken aufweisen. Sie sind kompakt, auf maximal 15 Wertungsprüfungskilometer beschränkt und bieten alles, was bei nationalen und internationalen Rallyes von Fahrern gefordert wird.

Kosten

Die Teilnahmegebühr für den Sichtungslehrgang beträgt 75 Euro. Die Teilnahmegebühr für den Rallyelehrgang beträgt 75 Euro. Die Einschreibegebühr für die Saison beträgt insgesamt 595 Euro.

Zusätzlich fallen folgende Kosten an: 100 Euro Nenngeld pro Veranstaltungstag (insgesamt 5 Veranstaltungen geplant) sowie 250 Euro Mietkosten je Veranstaltung für das Fahrzeug, welches zur Verfügung gestellt wird.

Fahrzeuge

Die Fahrzeuge werden den Teilnehmern zur Verfügung gestellt. Die Fahrzeugmiete inkludiert die professionelle technische Vorbereitung, den Service während der Veranstaltung und die Nachbereitung ohne Schäden.

Voraussetzungen für die Teilnahme

(Fahrer / Beifahrer)

Teilnehmen können Interessierte der Jahrgänge 2007 bis 1994 (16-29 Jahre/Jahrgangsregelung). Alle Neulinge müssen an einem Sichtungslehrgang (nur für Fahrer) teilnehmen. Nach erfolgter Qualifikation ist die Einschreibung in den ADAC Clubsport Rallye Sprint Region Mitte möglich. Nur für diese Qualifizierten wird dann ein Rallyelehrgang zum Kennenlernen der Einsatzfahrzeuge stattfinden.

Darüber hinaus muss jeder Teilnehmer/Fahrer im Besitz mindestens einer für das Jahr 2023 gültigen DMSB C-Lizenz oder DMSB Race Card sein. Jeder Teilnehmer muss persönliches ADAC Mitglied in einem anerkannten Ortsclub des ADAC sein.

Die Teilnahme als Beifahrer ist für Interessierte nach Vollendung des 15. Lebensjahres (Stichtagsregelung) möglich. Beifahrer müssen ebenfalls im Besitz mindestens einer für das Jahr 2023 gültigen DMSB C-Lizenz oder DMSB Race Card sein.

Infos, Regularien und Ausschreibung

Für alle weiteren Informationen wende Dich an Deinen Ansprechpartner im zuständigen ADAC Regionalclub.

 

Haben wir Dein Interesse geweckt?

Dann beeil Dich, denn die Saison startet

bereits am 10. März 2024 mit dem Sichtungslehrgang

10. März 2024Sichtungslehrgang - Rüthen Verkehrsübungsplatz ADAC Westfalen
1. April 2024Rallye-Lehrgang - Nürburgring FSZ II ADAC Mittelrhein
13. April 2024HarsewinkelADAC Westfalen
27. April 2024Rund um DeimbergADAC Pfalz
18. Mai 2024Nürburgring SüdschleifeADAC Mittelrhein
20. Juli 2024Saarbrücken VerkehrsübungsplatzADAC Saarland
1. September 2024WeißenbornADAC Hessen-Thüringen
5. Oktober 2024ADAC Bundesendlauf - ScheßlitzADAC Nordbayern

 

CSRS am Nürburgring: Simon Steitz wieder Schnellster

Am Samstag, 18. Mai 2024, war der ADAC Mittelrhein Veranstalter des ADAC Clubsport Rallye Sprint Cup der Region Mitte am Nürburgring in der Eifel. Der sportliche Ausrichter AMC Arzbach sorgte für eine reibungslose Durchführung. Simon Steitz baut mit seinem dritten Laufsieg die Führung in der Meisterschaftswertung aus.

Für den dritten Lauf des Rallye Sprint Cups am Nürburgring hatten 15 Teams gemeldet. Es galt, eine Wertungsprüfung (WP) über 5000 Meter zu absolvieren, die einmal am Morgen und einmal am Mittag befahren werden musste.

Schon ab 8.30 Uhr erfolgte die Dokumenten-Abnahme und die Technische Kontrolle. Um 9.15 Uhr ging es für die Teilnehmenden zur Besichtigung der WP, um den perfekten Aufschrieb zu erstellen.

Ab 10 Uhr nahmen die Teams abwechselnd auf den beiden baugleichen Fahrzeugen die Wertungsprüfung 1 unter die Räder. Nach der Mittagspause erfolgte um 13 Uhr der Start zur WP 2. 

Wie schon in den ersten beiden Läufen bei der Veranstaltung in Deimberg war es Simon Steitz vom ADAC Pfalz, der mit Co-Pilot Jochen Rheinwalt der Konkurrenz davon fuhr und sich nicht nur den Tagessieg sicherte, sondern auch fleißig Punkte für die Gesamtwertung sammelte und die Spitzenreiter-Position festigte.

Den zweiten Platz auf dem Podium belegten Cedric und Thomas Fuchs (ADAC Mittelrhein), das Duo hatte am Ende des Tages fünf Sekunden Rückstand auf Steitz/Rheinwalt. Weitere fünf Sekunden Rückstand auf die Sieger hatte Marc Treibich mit Co-Pilot Anton Machwitz (ebenfalls vom ADAC Mittelrhein), was in der Tageswertung Gesamtrang 3 bedeutete.

Für den ADAC Hessen Thüringen treten in dieser Saison beim Rallyesprint Cup drei Teams an: Der 17jährige Neueinsteiger Finn Luca Wanke zeigte mit seiner Copilotin Stefanie Meinzel eine richtig gute Leistung, fuhren fehlerfrei und wurden mit Platz 6 bestes Team aus Hessen-Thüringen.

In der Juniorwertung belegte Finn Luca einen hervorragenden 4. Platz.

Ebenso eindrucksvoll war die Leistung von Marcel Wiese mit Copilot Felix Schöneich, die knapp hinter Wanke auf dem 7 Platz landeten. Die beiden hatten leider etwas Pech, als sie in einer Phase mit extrem starken Regen fahren mussten.

Der Pechvogel des Tages war allerdings Marko Akmadza mit Copilot Tiziano Gualtieri, der nach einem Fahrfehler  in einem Graben landete. Welches Potential in den beiden steckt, zeigten die beiden mit einem risikolosen und fehlerfreien Lauf in WP 2, bei dem sie die  3. Zeit erreichten.

Die einzelnen Ergebnisse zum dritten Lauf des ADAC Clubsport Rallye Sprint Cup der Region Mitte am Nürburgring (Ausrichter ADAC Mittelrhein) finden sich auf
adac-sport.com/Einschreibeportal_CSRS_2024_Region_Mitte_595.

Der nächste Lauf des CSRS Region Mitte findet am 20. Juli 2024 auf dem ADAC Verkehrsübungsgelände in Saarbrücken statt.

 

Meisterschaftsstand Fahrer ADAC Clubsport Rallye Sprint Cup Region Mitte

1. Steitz, Simon                        ADAC Pfalz                             90 Punkte        

2. Fuchs, Cedric                       ADAC Mittelrhein                     67 Punkte

3. Treibich, Marc                       ADAC Mittelrhein                     51 Punkte

4. Donkel, Darian                      ADAC Mittelrhein                     51 Punkte

5. Grub, Silas                            ADAC Saarland                       43 Punkte

 

Meisterschaftsstand Junioren ADAC Clubsport Rallye Sprint Cup Region Mitte

1. Fuchs, Cedric                        ADAC Mittelrhein                     84 Punkte

2. Akmadza, Marko                   ADAC Hessen-Thüringen        63 Punkte

3. Donkel, Darian                      ADAC Mittelrhein                     63 Punkte

4. Treibich, Marc                       ADAC Mittelrhein                     62 Punkte

5. Wanke, Finn Luca                 ADAC Hessen-Thüringen        47 Punkte

 

Meisterschaftsstand Beifahrer ADAC Clubsport Rallye Sprint Cup Region Mitte

1. Machwitz, Anton                  ADAC Mittelrhein                     72 Punkte

2. Gualtieri, Tiziano                  ADAC Hessen-Thüringen        67 Punkte

3. Büchner, Yannick                 ADAC Saarland                       67 Punkte

4. Wölwer, David                      ADAC Nordrhein                      58 Punkte

5. Bohn, Dennis                       ADAC Westfalen                      57 Punkte

 

Über den ADAC Clubsport Rallye Sprint Cup
Die sechs ADAC Regionalclubs Saarland, Pfalz, Mittelrhein, Hessen-Thüringen, Nordrhein und Westfalen schreiben in der Region Mitte gemeinsam den ADAC Clubsport Rallye Sprint Cup als ADAC Meisterschaft aus. Es ist die Einsteiger-Serie in den Rallyesport und bietet alle Rahmenbedingungen einer nationalen Rallye. Die Fahrzeuge sowie der technische Support werden den Teilnehmenden gestellt.

 

Die Termine des ADAC Clubsport Rallye Sprint Cup 2024 der Region Mitte

27. April            1. Lauf ADAC Pfalz „Rund um Deimberg“

27. April            2. Lauf ADAC Pfalz „Rund um Deimberg“

18. Mai             3. Lauf ADAC Mittelrhein Nürburgring

20. Juli             4. Lauf ADAC Saarland Saarbrücken

1. September    5. Lauf ADAC Hessen-Thüringen Weißenborn

 

5. Oktober        Bundesendlauf ADAC Nordbayern Scheßlitz

Start frei für den ADAC Clubsport Rallye Sprint Cup Region Mitte

Bericht: Horst Rotter

Von den 17 Teams, die am Rallye Sprint Cup der Region Mitte teilnehmen, schickt der ADAC Hessen-Thüringen drei Teams ins Rennen.

 

Nach der Sichtung im März und dem Rallye-Lehrgang an Ostermontag, ging es am 27. Aprilbeim ADAC Pfalzmit einem Doppellauf „Rund um Deimberg“ los. Das Wetter war bewölkt bei 16 Grad. Wir hatten teilweise leichten Nieselregen, aber die Strecke, auf der wir im vergangenen Jahr bereits zu Gast waren, war komplett trocken.

 

Der ambitionierte Zeitplan, zwei Clubsportveranstaltungen an einem Tag durchzuführen, wurde durch einige kleinere Unfälle und technische Probleme an den Einsatzwagen bis zum äußersten ausgedehnt. Zunächst konnte trotz vorhandenem Ersatzwagen teilweise nur mit einem Fahrzeug gefahren werden, da die Schaltung an einem und ein Unfall am anderen Einsatzwagen längere Reparaturen nötig machten. Die geplante Änderung des Rundkurses (zwei von vier Prüfungen sollte in Gegenrichtung gefahren werden) wurde dann nach Rücksprache mit den Teilnehmern ausgesetzt, da erneutes Besichtigen der Wertungsprüfung zu viel Zeit in Anspruch genommen hätte. Es wurden dann alle Prüfungen in eine Richtung gefahren, die letzte Prüfung aus Zeitmangel nur mit einer Runde, das letzte Fahrzeug war gegen 19:30 im Ziel!

Das Gute an Deimberg ist die perfekte Möglichkeit, große Teile der Strecke einsehen zu können und den Teilnehmern so Hilfen und Anmerkungen zukommen zu lassen ...

Die Veranstaltung war gut vorbereitet, wegen der geplanten Doppelveranstaltung waren auch die Zeitpläne nach hinten flexibel gestaltet, so dass es keine Probleme mit der länger gesperrten WP gab. Allerdings war die Auftaktveranstaltung für absolute Anfänger auch schon eine Herausforderung. Um 7 Uhr startete mit der Abnahme der offizielle Teil und um 19:45 Uhr war die Siegerehrung.

 

Den Eindruck, den unsere Teilnehmer dort hinterlassen haben, war aber wirklich gut und nachhaltig. Am Ende gab es nur zufriedene Gesichter.

 

Start Nr. 2 – Finn Luca Wanke mit Stefanie Meinzel als Copilotin

Fahrer und Copilotin machten ihre Sache wirklich gut. Sie hatten nach unseren kleinen Schulungen einen sehr guten Aufschrieb erstellt – einschließlich der schwierigen Stellen des Rundkurses. Finn Luca ist erst 17 und setzt besprochene Dinge sofort um. Gemeinsam mit seiner Copilotin konnten sie nach vorsichtigem Beginn sehr gut mithalten und erreichten im Lauf 1 und 2 einen guten 12. und 13. Platz mit klarer Tendenz nach oben. Für mich ist Finn Luca schon beim nächsten Lauf unter den Top 10.

 

Start Nr. 7 – Marko Akmazda mit Tiziano Gualteri als Copilot

Das Team hat in beiden Läufen eine richtige Top-Leistung abgeliefert, mit vorheriger Ansage fuhr er in der letzten Prüfung eine Bestzeit, und die war wirklich nicht ohne und spektakulär. Beide setzen konsequent die angesprochenen Punkte um – für mich ist der Pilot ein Teilnehmer aus dem ADAC Hessen-Thüringen, der das Zeug zum Gewinner hat. In beiden Läufen fuhren sie aufs Podest, in Lauf 1 und Lauf 2 waren sie jeweils als 3. auf dem Podium und gewannen in Lauf 1 sogar die Juniorwertung, die Sie in Lauf 2 nur um zwei Sekunden verpassten. Ein wirklich gutes und „Lust auf mehr“-machendes Wochenende für alle.

 

Start Nr. 16 Marcel Wiese mit Conny Nemenich als kurzfristig eingesprunge Copilotin

In der Woche vor dem Lauf rief Marcel mich an, da sein Beifahrer abgesagt hatte. Dieser Anruf erreichte mich bei der Rallye Wartburg, und so konnte ich persönlich eine Beifahrerin organisieren, die wohl besser nicht passen konnte: Conny Nemenich sagte spontan zu. Sie ist eine Top-Copilotin, die mit echten Rallyegrößen unterwegs ist, und mit Björn Satorius bei der Wartburg den zweiten Platz holte.

Nach dem Kennenlernen und Abfahren am Vortag des ersten Laufs „Rund um Deimberg“ war Marcel wie verwandelt. Bei der Besichtigungsrunde gab es nach 150 Metern im Auto eine Ansage von Conny: „beide raus“. Sie stellten das Auto am Straßenrand ab, liefen zurück, besichtigten die Strecke und schrieben richtig auf.

Marcel war bei allen Prüfungen konzentriert und gut – fuhr sogar WP-Zeiten unter den Top-10 und landete jeweils auf dem elften und 13. Platz. War er doch im letzten Jahr immer derjenige mit den meisten Fehlern und Unfällen, war er nun in Deimberg Dank Conny konzentriert, fokussiert und brachte eine gute Leistung, auf die er aufbauen kann.

 

Das Ganze macht wirklich Lust auf den nächsten Lauf am Nürburgring am 18.5.24.

 

Die nächsten Termine des ADAC Clubsport Rallye Sprint Cup der Region Mitte

18. Mai 3. Lauf ADAC Mittelrhein Nürburgring

20. Juli 4. Lauf ADAC Saarland Saarbrücken

01. September 5. Lauf ADAC Hessen-Thüringen Weißenborn

 

05. Oktober Bundesendlauf ADAC Nordbayern Scheßlitz

Saison 2024

ADAC Bundesendlauf 2023

Dünker gewinnt Rallye Sprint Cup Bundesendlauf

Am Samstag, 14. Oktober 2023, war der ADAC Hessen-Thüringen Ausrichter des Bundesendlaufs zum ADAC Clubsport Rallye Sprint Cup in Schlitz-Willofs. Colin Dünker, der für den ADAC Mittelrhein an den Start ging und schon den RSC der Region Mitte dominierte, sicherte sich den Titel. Jeremy Palm vom ADAC Saarland wird sensationell Zweiter.

Am Wochenende drehte sich in Schlitz alles um das Thema Rallye. Der beste Nachwuchsfahrer Deutschlands wurde im Rahmen des ADAC Clubsport Rallye Sprint Cup Bundesendlaufs gesucht. Die jeweils vier Bestplatzierten der Gesamtwertung und der Sieger der Juniorenwertung aus den Regionen Nord/Mitte/Süd nahmen daran teil.

Beim Bundesendlauf waren allerdings nur 15 Teams am Start, eine Fahrerpaarung musste kurzfristig absagen. Zwei Wertungsläufe und vier Wertungsprüfungen (je 5 WP-Kilometer) waren zu absolvieren. Noch vor Beginn verwandelte einsetzender Regen die ehemals bei der Rallye Vogelsberg im Rahmen der Deutschen Rallyemeisterschaft gefahrene Strecke in schmierige Pisten. Nach der Dokumentenabnahme erfolgte gegen 8.30 Uhr das Abfahren der beiden Wertungsprüfungen für den ersten Wertungslauf und die Erstellung des Aufschriebs.

Pünktlich zum Start des ersten Fahrzeugs hörte es auf zu regnen. Die ersten fünf Teilnehmer mussten aber noch mit den schwierigeren Bedingungen klar kommen. Danach trocknete es zusehends ab und für die nachfolgenden Teams gestaltete sich die gezeitete Runde etwas einfacher.

In Wertungslauf 1 lief alles wie erwartet für Colin Dünker. Als Letzter gestartet, absolvierte er die beiden Wertungsprüfungen jeweils in Bestzeit. Nur Jeremy Palm (SRL) und Sebastian Lange (WTB) blieben an Dünker dran und brachten Spannung in die Entscheidung um den Sieg beim Bundesendlauf.

Nach der Mittagspause erfolgten für die Teams Abfahren und Aufschrieb für den zweiten Durchgang und die Wertungsprüfungen 3 und 4. Auch in Wertungslauf 2 behielt Colin Dünker die Nerven und brannte auf beiden WP jeweils ein Zeitenfeuerwerk ab. Am Ende siegte er mit der Höchstpunktzahl (60 P.) vor Jeremy Palm (48 P.) und Sebastian Lange (40 P.)

Besonders hervorzuheben ist das Abschneiden des Teams des ADAC Saarland. Mit Jeremy Palm, Yannick Büchner, Kristin Trampert und Max Ternes qualifizierten sich für diesen Bundesendlauf gleich vier Teilnehmende. Höchste Anerkennung und Gratulation gehen an Jeremy Palm, der mit seinen 17 Jahren nicht nur auf Podiumsplatz 2 fuhr, sondern auch als bester Saarländer abschneidet. Yannick Büchner schaffte es auf einen hervorragenden 5. Rang. Erwähnenswert auch der Erfolg für die einzige Frau im Starterfeld: Kristin Trampert sicherte sich Platz 7. Und last but not least Max Ternes, der es über die Junior-Wertung in den Bundesendlauf geschafft hatte, er kam auf Rang 14.

Gratulation an Colin Dünker zum Gesamtsieg und auch zum Gewinn der Junior-Wertung. Glückwünsche aber auch an alle Teilnehmenden, die es in den Bundesendlauf geschafft hatten. Am Ende waren alle Sieger, denn der ADAC Hessen-Thüringen hatte diesen Rallye Sprint hervorragend organisiert, die Veranstaltung verlief ohne Zwischenfälle ab und die Teilnehmenden hatten richtig Spaß beim Bundesendlauf unter professionellen Bedingungen.

 

Ergebnis ADAC Clubsport Rallye Sprint Cup Bundesendlauf in Schlitz

01. Dünker, Colin/Peter, Fabian (MRH) 60 Punkte

02. Palm, Jeremy/Kruhs, Gino (SRL) 48 Punkte

03. Lange, Sebastian/Lange, Miriam (WTB) 40 Punkte

04. Fölling, Pascal/Schultes, Stefan (OWL) 36 Punkte

05. Büchner, Yannick/Brandl, Sebastian (SRL) 32 Punkte

06. Leitner, David/Gassner, Franziska (SBY) 26 Punkte

07. Trampert, Kristin/Cremer, Marco (SRL) 24 Punkte *

08. Weng, Kevin/Remmert, Maro (OWL) 24 Punkte *

09. Donkel, Darian/Segura, Thomas (MRH) 18 Punkte

10. Leuz, Maximilian/Raimann, Tim (SBA) 17 Punkte

11. Bächmann, Noel/Bächmann, Cedrik (NBY) 10 Punkte

12. Steinbrecher, Leon/Hackmann, Simon (SHO) 09 Punkte *

13. Dreiling, Paul/Dreiling, Emma (SHO) 09 Punkte *

14. Ternes, Max/Kopp, Celina (SRL) 05 Punkte

15. Müller Marcus/Müller, Jan (HTH) 04 Punkte

(* bei Punktgleichstand ist die schnellere Gesamtzeit aller WP entscheidend)

 

Über den ADAC Clubsport Rallye Sprint Cup: Der Rallye Sprint Cup wird in den drei Regionen Nord/Mitte/Süd deutschlandweit ausgefahren und richtet sich an Motorsportler im Alter zwischen 15 und 29 Jahren. Es ist die Einsteiger-Serie in den Rallyesport und bietet alle Rahmenbedingungen einer nationalen Rallye. Die Fahrzeuge sowie der technische Support werden den Teilnehmenden gestellt. Nach vier Veranstaltungen in der jeweiligen Region, qualifizieren sich die jeweils vier Bestplatzierten der Gesamtwertung und der Sieger der Juniorenwertung aus den Regionen Nord/Mitte/Süd für den „ADAC Bundesendlauf Clubsport Rallye Sprint Cup“, bei dem dann der beste Rallye-Nachwuchsfahrer oder die beste Fahrerin aus ganz Deutschland gekürt wird.

5. Lauf zum Clubsport Rallyesprint Cup Mitte / Hessen, Schlüchtern

von Horst Rotter, 27. August 2023

In Schlüchtern auf dem Ewald-Pauli-Ring fand am vergangenen Samstag der 5. und letzte Lauf zum Clubsport Rallyesprint Cup Mitte statt.

Es wurden 3 Wertungsprüfungen gefahren, jede WP hatte eine Distanz von 4,95 km. Catering war vor Ort, die Organisation war gut. Das Wetter war zunächst trocken, aber unberechenbar, es gab zwei heftige Regenfälle.

Die Veranstaltung fand auf dem aus dem Rallyecross bekannten Ewald-Pauli-Ring statt, WP 1+2 waren identisch (5 Runden entgegen dem Uhrzeigersinn) WP 3 wurde dann entgegengesetzt gefahren. Die Strecke kam gut an, auch weil der Veranstalter durch Schikanen die schwierigen Punkte etwas entschärft hat.

Als Fahrzeuge standen wie immer die Suzuki Swift aus dem Saarland zur Verfügung.
Aus dem ADAC Hessen-Thüringen waren alle sechs eingeschriebenen Teams angetreten.

St. Nr. 1  Bianca Treuberg/ Udo Treuberg (Platz 15)
Das Vater/Tochter Gespann brachte drei gute WPs hinter sich und verabschiedete sich mit einer guten Leistung aus Ihrer ersten Clubsport Saison.

St. Nr. 2  Marcel Wiese/ Mirjam Jüttner  (Platz 12)
Nach dem wirklich unglücklichen Beginn der Saison mit einigen Schäden brachten die beiden drei gute Läufe ins Ziel und erreichten einen guten 12. Platz. Die Tendenz nach oben war in einigen Passagen klar erkennbar.

St. Nr. 3 Marco Akmazda/ Stephan Branda (Platz 14)
Marko hat sich im Laufe der Saison sehr gesteigert, sein durchaus vorhandenes Talent bringt er aber noch nicht über den kompletten Sprint zu Geltung, oft auch, weil er zu sehr über Details nachdenkt. Als einer der absoluten Anfänger verzeichnet er trotzdem eine steile Lernkurve.

St. Nr. 4  Roxanne Treuberg/ Lena Heilemann (Platz 13)
Mit drei guten WPs gehen auch Roxanne und Lena aus ihrer ersten Clubsportsaison. Auch sie mussten Schikanenfehler hinnehmen, zeigten aber besonders in WP1 und auch über die Saison guten Leistungen. Die Lernkurve zeigt klare Tendenz nach oben.

St. Nr. 6 Ann Felke/ Max Kugler (Platz 10)
Fahrerisch mit die beste Saisonleistung, Ann und Max brachten den nötigen Biss mit und trotzten den tw. widrigen Bedingungen, der Platz unter den besten zehn ist da mehr als verdient. Ann großer Nachteil ist die Sitzposition im Suzuki, von der aus sie nur eingeschränkt Schikanen sehen kann. Drei Schikanenfehler brachten Sie dann um die Chance unter die besten sechs zu fahren. Trotzdem sehr gute Leistung.

St. Nr. 9 Marcus Müller/ Jan Müller  (Platz 7)
Unser einziger Teilnehmer mit Erfahrung aus dem Rallyesprint 2022 war auch gleich der Pechvogel des Tages. Mit zwei blitzsauberen Läufen lag er nach WP 1+ 2 auf Platz 1 des Rallyesprints. In WP 3, die völlig verregnet war, traf Marcus leider 3 Schikanen und wurde mit einer 30 Sek Strafe auf Platz 7 durchgereicht. Ein Platz besser, und die Teilnahme am Endlauf in Schlitz wäre gesichert.

Die Saison 2023 ist im Clubsport Cup Mitte beendet. Vergleiche mit anderen Regionalclubs in der Region Mitte zeigen, dass wir mit 6 Teilnehmern die stärkste Truppe gestellt haben, und mit 5 Teilnehmern ohne jegliche Rallyefahrererfahrung auch die Truppe mit der geringsten Erfahrung aufgeboten haben. Und das sollte der eigentliche Sinn des Clubsport Rallyesprints sein, neue Fahrer und Beifahrer generieren.

Der Link zu den Meisterschaftsständen >>

 

4. Lauf zum Clubsport Rallyesprint Cup Mitte / Saarland

von Horst Rotter, 24. Juli 2023

Im Saarland bei Saarbrücken fand am vergangenen Samstag der 4. Lauf  zum Clubsport Rallyesprint Cup Mitte statt.
Es wurden 2 Wertungsprüfungen gefahren, jede WP hatte eine Distanz von 7,50 KM. Catering war vor Ort, die Organisation war perfekt, der Veranstalter stellte u.a. sogar ein Bordbuch. Das Wetter war nicht zu warm und trocken, also optimal.
Die Veranstaltung fand auf dem ADAC Verkehrsübungsplatz Saarbrücken statt, gefahren wurde zweimal der gleiche , durchaus anspruchsvolle und abwechslungsreiche Rundkurs. Als Fahrzeuge standen wie immer die Suzuki Swift aus dem Saarland zur Verfügung.
Aus dem ADAC Hessen-Thüringen waren vier Teams angetreten.

St. Nr. 1  Marcel Wiese/ Mirjam Jüttner  (Platz 15 )

Wieder hatten die beiden hatte ein erklärtes Ziel: die Zielankunft ohne Fehler.  Und diesmal gelang es, Marcel und Mirjam absolvierten beide WPs zwar mit einem Verbremser, aber ohne nachhaltige Fehler.

St. Nr. 2 Marco Akmazda/ Stephan Branda ( Platz 14)

Wieder mit einem neuen Beifahrer angetreteten wollte Marco seine permanente Steigerung aus den ersten Läufen fortsetzen, und das gelang ihm wirklich eindrucksvoll.  Allerdings zählte er auch zu den Pechvögeln des Wochenendes, denn nach richtig guter Fahrt in WP1 brach an seinem Suzuki das Schaltseil, und er musste die WP unverschuldet mit Max-Zeit beenden. Allerdings zeigte er sich kämpferisch und beeindruckte in WP 2 mit einer wirklich guten Leistung und wurde trotz Verschalter incl. Zeitverlust  in dieser WP guter 8er. Die Tendenz geht eindeutig nach oben.

St. Nr. 3 Ann Felke/ Max Kugler (Platz 9)

Wieder zeigten die beiden eine gute Leistung, sie verringern den Abstand zu der Spitzgruppe in jeden Lauf.  Kleinere Fehler verhinderten eine bessere Platzierung, mit P9 aber das erste mal unter den Top Ten. Auch bei den beiden geht die Tendenz eindeutig nach oben.

St. Nr. 9 Marcus Müller/ Stephan Schneeweiß  (Platz 8)

Ein weiterer Pechvogel,  in WP1 mit einer guten Leistung trotz kleinerer Fehler bester Teilnehmer aus dem ADAC HTH, leider dann in WP 2 falsch abgebogen und mit ca. 30 Sekunden Zeitverlust dann noch sehr kämpferisch auf Platz 8 gefahren. Optisch war die Aufholjagd eine echte Augenweide und zeigte das große Talent von Marcus auf. Marcus trat wieder mit dem kurzfristig eingesprungenen Top Beifahrer Stephan Schneweiß an. In der Juniorwertung landete er auf P5 und hat nach wie vor die große Chance, beim Endlauf in Schlitz dabei zu sein.

Der nächste Lauf findet am 12.08.2023  in Schlüchtern statt.

Der Link zu den Meisterschaftsständen :https://www.adac-sport.com/Einschreibungsportal_ADAC_Clubsport_Rall_435/TW_ON_Virtueller_Aushang.php

 

Copilot Stephan Schneeweiß mit großem Herz für den Nachwuchs

von Horst Rotter, 27. Juni 2023

Im Clubsport Rallyesprint Cup kam es am letzten Wochenende auf den Strecken rund um den Nürburgring zu einer sehr kurzfristigen und unbürokratischen Hilfe von einem Top Copiloten aus der DRM. Als am Donnerstag der Anruf von Marcus Müller kam, dessen Beifahrer kurzfristig verhindert war, blieb für eine Suche nicht viel Zeit. Umso erfreulicher war die schnelle Zusage vom erfahrenen DRM  Beifahrer Stephan Schneeweiß aus Eisenach, der kurzfristig auf sein erstes freies Wochenende seit vielen Wochen verzichtete und spontan auf dem Sitz neben Youngster Marcus Müller Platz nahm. „Für den Nachwuchs mache ich das gern“  meinte Schneeweiß nach der Veranstaltung „mir gefällt auch das Format des Clubsport Rallyesprint Cups, in dem junge Menschen behutsam an den Rallyesport herangeführt werden. Zudem hat Marcus seine Sache gut gemacht.“ Auch Marcus Müller war voll des Lobes über seinen erfahrenen Co, der ihm natürlich viele wertvolle Tipps geben konnte: „Das bringt mich wirklich wieder einen Schritt weiter, so einen erfahrenen und professionellen Copiloten im Auto zu haben. Vielen Dank an Stephan, das hat sehr viel Spaß gemacht“

 

Zwischeninfo nach dem dritten Rallyesprint

von Horst Rotter, 27. Juni 2023

Auf den Nürburgring fand am vergangenen Samstag der 3. Lauf zum Clubsport Rallysprint Cup statt. Es wurden 3 Wertungsprüfungen als Rundkurs gefahren, jede WP hatte eine Distanz von 4,10 KM. Das Wetter war sehr warm und trocken. Als WP 3 wurde der Rundkurs in die andere Richtung gefahren, mit durchaus etwas anspruchsvolleren Passagen (besonders auf einem kurzen Schotterstück). Am Start waren 16 Teilnehmer, ein Teilnehmer aus Mittelrhein hatte rechtzeitig seine Teilnahme abgesagt, als Fahrzeuge standen wie immer die Suzuki Swift aus dem Saarland zur Verfügung. Aus dem ADAC Hessen-Thüringen waren 6 Teilnehmer angetreten (von denen 5 vor dieser Saison nie selbst hinter dem Steuer eines Rallyefahrzeuges gesessen haben).

St. Nr. 1  Bianca Treuberg / Udo Treuberg  (Platz 15)

Die beiden starteten in WP 1 ganz vernünftig,  auch WP 2 wurde ohne größere Fehler absolviert. Leider gab es dann nach einem leichten Kontakt einer Felge mit einem Stein im Auto Diskussionen , und die letzte WP wurde dann von den beiden vorzeitig beendet.

St. Nr. 2  Marcel Wiese/ Mirjam Jüttner  (Ausfall)

Die beiden hatte ein erklärtes Ziel : die Zielankunft ohne größere Fehler. In den beiden ersten Prüfungen sehr vorsichtig unterwegs, erwischte Marcel in WP3 leider einen innenliegenden Stein in einer Linkskurve direkt nach dem Start und beschädigte den Suzuki vorn links erheblich.

St. Nr. 4 Marco Akmazda/ Stephan Branda ( Platz 14)

Marko hat jetzt einen neuen ( allerdings völligen Neuling ) Beifahrer aus seinem Umfeld gefunden, mit dem er wohl auch die letzten Läufe bestreiten wird. Trotz seiner Unerfahrenheit brachte der neue Beifahrer eine gewisse Ruhe ins Team, die beiden machten keine größeren Fehler und beendeten ihre zweite Clubsportveranstaltung  (Marko) auf dem 14. Platz mit Tendenz nach oben.

St. Nr. 5 Roxanne Treuberg / Horst Rotter (Platz 13)

Als kurzfristig eingesprungener Copilot konnte ich mir das Ganze aus der Nähe anschauen, in den ersten beiden WPs machte Roxanne (auch Sie als Anfänger) ihre Sache gut, ein heftiger Verbremser kostete in WP2 leider ein paar Sekunden. Leider kam Roxanne mit den schwierigen Bedingungen in WP 3 etwas schlechter klar, trotzdem ist Rang 13 ein Platz auch ein Resultat mit Tendenz nach oben.

St. Nr. 3 Ann Felke/ Max Kugler (Platz 10)

In allen drei Wps zeigten die beiden eine richtig gute und vor allem fehlerfreie Leistung und konnten am Ende unter den Top Ten landen, in der Juniorwertung landeten die beiden auf Rang 6. 

St. Nr. 12 Marcus Müller/ Stephan Schneeweiß  (Platz 8)

Ein Verbremser auf WP 2 kostete den beiden eine deutlich bessere Platzierung, trotzdem war die Leistung über alle drei Wertungsprüfungen sehr gut. Auf der letzten WP lieferten die beiden nochmal mit Platz 6 eine richtig gute Leistung ab und sicherten sich Platz 3 in der Juniorwertung am Wochenende !

Die nächsten Läufe :

22.07.2023 Clubsport Rallyesprint Cup Saarbrücken

12.08.2023 Clubsport Rallyesprint Cup Schlüchtern

14.10.2023 Clubsport Rallyesprint Cup Endlauf Schlitz

Zwischeninfo nach dem zweiten Rallyesprint

von Horst Rotter, 22. Mai 2023

17 Teilnehmer haben sich für das Jahr 2023 wieder im Clubsport Rallyesprint Cup Mitte eingetragen, davon ganze 6 Teams aus dem ADAC Hessen Thüringen. 5 dieser FahrerInnen sind absolute Neulinge hinter dem Steuer eines Rallyefahrzeuges. Lediglich die beiden Brüder Marcus und Jan Müller, die bereits im letzten Jahr auch als Neulinge begonnen haben, können auf ein Jahr Erfahrung zurückblicken.

Die beiden Brüder bilden daher auch die Speerspitze des ADAC HTH, das konnten Sie auch in den beiden bisherigen Läufen mit sehr guten Fahrzeiten zeigen. Nur durch kleinere Aufschrieb-und Abstimmungsfehler und einen Verbremser verpassten die beiden einen Platz auf dem Podium und spielen derzeit mit Gesamtplatz 6 um die vorderen Plätze mit. Die gefahrenen Einzelzeiten der beiden lassen in jeden Fall aufhorchen und lassen die Hoffnung auf weitere Top Platzierungen zu.

Ann Felke, bisher eine schon recht erfahrene Rallyebeifahrerin, versucht sich in diesem Jahr als Fahrerin und hat sich mit Maximilian Kugler einen sehr jungen motivierten Beifahrer an Ihrer Seite geholt. Die beiden befinden sich mit ihren Zeiten im guten Mittelfeld und bringen durch kleinere Rundenfehler ihre Ergebnisse noch nicht ins Ziel. Jeweils in Rallye eins und Rallye zwei wurde eine Runde zu viel oder zu wenig gefahren, durch die fälligen Strafzeiten wurden die beiden jeweils weit unter Wert geschlagen. Allerdings wird ihnen das sicher nicht noch öfters passieren.

Marcel Wiese, der mit Mirjam Jüttner als Beifahrerin antritt, hatte noch überhaupt keine Erfahrung im Rallyeauto und konnte nur die Eindrücke aus dem vor der Serie stattgefundenen Rallyelehrgang auf dem Nürburgring umsetzen. In Lauf eins gelang das nicht, die beiden landeten in der ersten Runde in einem Graben. In den folgenden Wertungsprüfungen sammeln die beiden weitere Erfahrung, ein kleiner Rundenfehler in der zweiten Rallye kostete den beiden auch einen Platz im hinteren Mittelfeld.

Auch Roxanne Treuberg, die mit der erfahrenen Lena Heilemann auf dem Beifahrersitz antritt, ist ein Neuling hinter dem Steuer. Sie kann sehr viel von der Erfahrung ihrer guten Beifahrerin lernen und setzt vieles bereits um. Die beiden brachten zwei (fast) fehlerfreie Läufe ins Ziel und zeigen eine gute Tendenz nach oben.

Bianca Treuberg, die mit ihrem Vater und ehem. Rallyefahrer Udo Treuberg auf dem Beifahrersitz antritt, ist ebenfalls kompletter Neuling hinter dem Lenkrad eines Rallyeautos. Die beiden hatten in beidem Clubsport Rallyes ebenfalls mit der richtigen Anzahl von Runden zu kämpfen. Trotzdem zeigt auch Bianca einen klaren Aufwärtstrend, auch sollte sich die Abstimmung zwischen Fahrer und Co im Fahrzeug sicher demnächst weiter verbessern.

Ein weiterer Neuling ist Marko Akmazda, der im ersten Lauf mit dem ebenfalls erfahrenen Beifahrer Jan Bemmann angetreten ist. Marko konnte die Infos und Ansagen von Jan im ersten Lauf gut umsetzen und zeigte mit Platz 11 eine wirklich gute erste Rallye. Leider fehlte Marko entschuldigt beim zweiten Lauf aus privaten Gründen.

Die nächsten Läufe :

24.6.2023 Clubsport Rallyesprint Cup Nürburgring

22.07.2023 Clubsport Rallyesprint Cup Saarbrücken

12.08.2023 Clubsport Rallyesprint Cup Schlüchtern

14.10.2023 Clubsport Rallyesprint Cup Endlauf Schlitz

Sichtungslehrgang zum Clubsport Rallyesprint Cup 2023 Region Mitte

von Horst Rotter, 13. März 2023

Wetter: Kalt, naß, ungemütlich

Die Sichtung fand auf zwei der im letzten Jahr eingesetzen Suzuki Swift statt. Jeder Teilnehmer fuhr auf jedem Auto jeweils einmal unter den Augen von 2 Juroren einen vorher präparierten Rundkurs.

Es ging dabei erstmal weniger um den Speed, sondern mehr um die Eindrücke zum Handling und das Umsetzen von Anweisungen.

Aufgrund des großen Andrangs im letzten Jahr haben wir in der Region Mitte die Anzahl der Fahrzeuge von 2 auf 3 erhöht und können dadurch 24 Teams für den Clubsport Cup Mitte annehmen.

Leider war - entgegen unseren Erwartungen - der Nennungseingang wesentlich schlechter als 2022, so das sich nur 15 Fahrer zum Sichtungslehrgang angemeldet haben.

Zwei Teilnehmer mussten aufgrund Verletzungen kurzfristig absagen so das 13 TN zur Sichtung erschienen, von denen letztendlich 12 TN für die Einschreibung zugelassen wurden.

Erfreulich für den ADAC HTH ist, das alle 5 angetretenen Teilnehmer für die Teilnahme zugelassen wurden.